Pädagogische Arbeit

ERKLÄRE MIR
UND ICH VERGESSE.
ZEIGE MIR
UND ICH ERINNERE.
LASS ES MICH TUN
UND ICH VERSTEHE.
(Konfuzianische Weisheit)

Die Kindheit ist eine wertvolle und entscheidende Phase im Leben eines Menschen.
Sie schafft unwiderrufliche Voraussetzungen für die Zukunft und birgt eine immense Lern-, und Erfahrungsleistung in diesen ersten Jahren.
Das kindliche Weltbild wird respektiert ohne zu werten. Die Kinder fühlen sich als Urheber aller Dinge und als Zentrum der Welt.
Wir, Erzieherinnen bemühen uns um eine Annäherung an das Kind durch das Verständnis seines Denkens, Wollens und Fühlens. Durch diese Beziehungsgestaltung ist eine positive Beeinflussung zur Weiterentwicklung der Kinder möglich.
Das Kindergartengeschehen ist hauptsächlich geprägt durch die sozialen Beziehungen.

  • Wir sehen uns als Begleiterin/Bezugsperson der Kinder
  • Wir bemühen uns um eine emotionale, freundliche und humorvolle Grundhaltung den Kindern gegenüber
  • Wir bemühen uns besonders darum, die Kinder ernst zu nehmen in ihren Äußerungen, Fragen, Ängsten und Gefühlen
  • Wir nehmen die Bedürfnisse der Kinder wahr
  • Wir respektieren die Eigenständigkeit der Kinder
  • Wir lassen sie von ihrer Neugier geleitet lernen
  • Wir und die Kinder gestalten unsere Umgebung
  • Wir eröffnen den Kindern Erfahrungsfreiräume
  • Wir bieten Spiel- und Beschäftigungsmaterial an
  • Wir erstellen Regeln und setzen Grenzen auch unter Beteiligung der Kinder
  • Wir beobachten die Kinder mit großer Aufmerksamkeit und wollen ihre

»Stärken stärken und ihre Schwächen schwächen«

Wir, Erzieherinnen haben selbst auch Freude daran, Erkundungen und immer neue Lernerfahrungen mit den Kindern gemeinsam zu machen.
Wir versuchen eine positive Grundhaltung vorzuleben, die stetiges Wachsen, Offenheit für Neues und gegenseitiges Lernen beinhaltet.
Im Alltag erscheint es uns wichtig, den Kindern einerseits durch gut durchdachte Strukturen und Orientierung Stabilität zu geben, andererseits aber auch die nötigen Freiräume zu schaffen und Entwicklungsmöglichkeiten nicht unnötig einzuschränken.

Unser oberstes Ziel ist die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes. Darauf gründet die Pädagogik für unsere tägliche Arbeit mit den Kindern.
Wir feiern mit den Kindern die christlichen Feste im Jahreskreis, besprechen und erarbeiten ihre Bedeutung und Brauchtum.
Selbstverständlich achten wir bei der Erziehung ebenfalls auf die verschiedenen Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen.

Folgende drei Bereiche, die in Verbindung stehen und sich gegenseitig beeinflussen, gehören zur Persönlichkeitsentwicklung.
SACHKOMPETENZ – SELBSTKOMPETENZ – SOZIALKOMPETENZ Lust auf Wissen Selbstständig in Lebens- Konflikte selbst lösen praktiken (Schuhe binden…) Neugierde Grundbedürfnisse wahr- Gruppenfähigkeit nehmen und ausdrücken (Hunger, Durst …) Hilfsbereitschaft Wissen um alltägliche Sich selbst annehmen und Rücksicht nehmen Dinge Misserfolge verkraften Experimentierfreude Selbsteinschätzung Durchsetzungsvermögen Verschiedene Techniken Selbstsicherheit Einfühlungsvermögen (Umgang mit Besteck, Schere, Pinsel …) Selbstbewusstsein Akzeptanz und Toleranz etc. etc. etc.

Diese Kompetenzen bestimmen größten Teils die Entwicklung und das weitere Leben eines jeden Kindes.