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Exkursion „Krötenwanderung“

Schulanfänger des Kath. Kindergartens Herz Jesu

Exkursion „Krötenwanderung“

Rechtzeitig mit steigenden Nachttemperaturen und feuchten Witterungsverhältnissen beginnt die alljährliche Laichwanderung dutzender Kröten. Auf dem Weg zu ihren Laichgewässern  müssen die Tiere häufig stark befahrene Straßen überqueren – was für sie eine tödliche Falle darstellt. Um dies zu verhindern, werden die so genannten  „Krötenschutzzäune“  entlang vieler Straßen aufgebaut.
So auch in Hörschweiler/Waldachtal. Alle 25 Meter  ist ein Eimer eingegraben, in den die Amphibien fallen, wenn sie den Zaun entlang wandern. Um die Kröten sicher über die Straße zu ihrem Laichgewässer bringen zu können, taten es die Schulanfänger mit ihren Erzieherinnen Yvonne Blattner und Lena Seid des Katholischen Kindergartens Herz Jesu in Lützenhardt, begleitet von Saskia Mayer,Yvonne Blum und Antje Schaible den Kröten gleich. Sie wanderten mit Förster Schorpp entlang des Zaunes und sammelten begeistert, wenn auch teilweise skeptisch, die Amphibien ein.
Am vergangenen Mittwoch ging es gemeinsam mit Förster Ferdinand Schorpp nach einer kurzen Einweisung ran an die Kröte. Tatkräftig zogen die Kinder mit ihren Eimern und Handschuhen ausgestattet los, um die Kröten aus ihren Löchern zu bergen. Tatsächlich schafften sie es, 29 Kröten, einen Grasfrosch und eine Wühlmaus zu sammeln. Die Wühlmaus ließen die Kinder laufen und den Rest wurde sicher auf die andere Straßenseite zum Hörschweiler See zu transportiert.
Fasziniert beobachteten die Kinder, wie die kleinen Hüpfer sich immer wieder auf ihre Hinterbeine stellten und versuchten aus  dem Eimer zu klettern. Dabei waren einige Kinder so angetan, dass sie glatt ihre Vorbehalte gegenüber den glitschigen Tieren vergaßen und sie kurz um auf die Hand nahmen. Auf dem Weg zum See, wurden auch schon Namen für die Hüpfer vergeben, so zum Beispiel wurde ein Kröten – Duo auf „Quak und Dak“ getauft. Am Ende der Exkursion unter freiem Himmel, wurden die Kröten am See freigelassen, wo sie glücklich mit großen Sprüngen hineinhüpften und davon schwammen. Außerdem gab es für Förster Ferdinand Schorpp ein Kleines Geschenk und ein kleines Danke – Ständchen der Kinder für alles Wissenswerte, das sie in den vergangenen Stunden erfahren durften.
Es war ein gelungener Vormittag, die Augen der Kinder strahlten und alle waren sich einig:  “Es war SPITZE.”