Die Blaue Projektgruppe der 5-6 Jährigen wird dieses Jahr von Yvonne Blattner (Erzieherin) und Nicola Bohnet (Erzieherin im Anerkennungsjahr) geleitet.

Nur noch ein paar Monate und unsere ältesten Kinder kommen in die Schule!
Vielen Eltern wird zu Beginn des neuen Kindergartenjahres so richtig bewusst, dass dies das Jahr vor der Einschulung ihres Kindes ist. Daher wünschen Sie sich von den pädagogischen Fachkräften gezielte vorschulische Förderung.
Unser Bildungsauftrag ist unter anderem, die Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.
Viele Spiele, die bei uns gespielt werden, machen den Kindern Spaß, fordern und fördern sie und die Vorbereitung auf die Schule ist automatisch inklusive. An einem Beispiel wollen wir erklären, dass Kinder schon im täglichen Miteinander lernen. Bei den so genannten Kimspielen legt die Erzieherin verschiedene Gegenstände auf ein Tablett. Die Kinder benennen sie und schließen dann die Augen. Zwei Teile werden entfernt. – Welche fehlen? Schon dieses einfache Spiel dient der Konzentration, dem Erinnerungsvermögen, der Wortfindung und der Fähigkeit zu warten, bis man dran ist.
Kinder wollen lernen, aber nicht weil sie es für die Schule brauchen, sondern weil sie hier und jetzt Freude daran haben. Der Einwand: „In der Schule müssen Kinder aber auch Dinge tun, die nicht nur Spaß machen“ stimmt zwar, doch für uns gilt das auch: Da muss man sein Geschirr noch wegräumen, obwohl der Freund schon in der Bauecke wartet. Da soll man noch im Kreis sitzen bleiben, obwohl man viel lieber schaukeln gehen würde. Da muss man die Puppenecke teilen, die man so gerne für sich alleine hätte..........
Der Alltag ist voll von solchen Situationen. Dieses Lernen alltäglicher Aufgaben und das soziale Lernen bei uns, sind gute Vorbereitungen auf die Schule.
Auch ein Kreisspiel fördert die Konzentration und zudem Motorik, Ausdauer und Sozialverhalten. Viele Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Kinder auch in der Schule brauchen, lernen sie während des ganz normalen Tagesablaufs.

Nicht nur das letzte Jahr im Kindergarten ist Förderung, sondern diese beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten

Das Buchstaben-und Zahlenland sind die grundlegende Projekte in dieser Altersstufe. Es finden noch weitere Projekte und Exkursionen statt, wie "Die bunten Welt der Farben", "Das Geld", "Stuttgarter Flughafen", "Sensapolis"etc.

 

 Komm mit
                ins Buchstabenland ifvl
 Die erste Begegnung mit den Buchstaben und der Schrift bildet die Grundlage für bleibende Erinnerungen und das spätere Lernverhalten. Deshalb ist es besonders wichtig, Kindern im Vorschulalter einen altersgemäßen Zugang in diese Welt anzubieten.
In Bezug auf das Kindergarten-Buchstabenland, in das die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen reisen, bedeutet dies, dass alle 26 Buchstaben als Individuen gestaltet sind. Diese personifizierten Buchstaben erleben in Vorlesegeschichten mit den dazugehörigen Liedern allerhand spannendes, Abenteuerliches, Lustiges und Musikalisches im Buchstabenland. Auf diese Weise können die Kinder mit ihrer ganzen Phantasie und Kreativität eintauchen in die märchenhafte Welt des Buchstabenlandes.
Das Ziel ist nicht primär, den Kindern schon jetzt lesen und schreiben beizubringen. Das didaktische Ziel ist es vielmehr, die Buchstabenlaute mit den dazugehörigen Buchstabenbildern zu verknüpfen und eine Sensibilisierung für die mit den Buchstaben verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten zu erreichen.                                                                                                                                                                                                "Komm mit ins Buchstabenland" vermittelt einen lustbetonten und dennoch gewinnbringenden Zugang in das Land der Sprache, des Lesens und des Schreibens
Am Ende des Kindergartenjahres besitzen alle Kinder Vorläuferfertigkeiten zum baldigen Lese- und Schreiberwerb.

Entdeckungen im Zahlenland

Mit dem Projekt „Entdeckungen im Zahlenland“ wollen wir die Kinder spielerisch durch Angebote wie Mengen vergleichen, Gegenstände nach Größe und
Eigenschaften ordnen oder Zahlenketten basteln uvm. zahlenbezogenes und mathematisches Vorwissen vermitteln.
Es gilt dabei, die lebendige Neugier und den natürlichen Entdeckungsdrang der Kinder an mathematische Inhalte zu binden, die ihrem fantasievollen Denken
entsprechen und ihrer Entwicklung angemessen sind. Das Projekt verfolgt neben
den mathematisch geprägten Zielen auch allgemeine Ziele der frühkindlichen Förderung. Die Kinder üben und lernen, sich aufmerksam neuen Dingen und
Situationen zuzuwenden. Sie können ihre Wahrnehmung und Motorik verfeinern, Gedächtnis, Phantasie und Verstand erproben und dabei grundlegende Sachverhalte
über Zahlen und über deren Auftreten in Natur, Kultur und Technik lernen. Die Kinder sollen den Umgang mit Mathematik als ein erfreuliches, wertvolles und erreichbares
Ziel erleben. Die „Entdeckungen im Zahlenland“ leisten einen Beitrag zur Entwicklung aller Kräfte des Gehirns.